Neuer Anwenderbericht: Ecosite One: Das Chamäleon-Composite

Ecosite One ist eine optimale Alternative zu konventionellen Universal-Composites, die in einer Schichtung verwendet werden – das zeigt der neueste Anwenderbericht von Dr. Shiraz Khan.

Fallstudie

Die Patientin suchte die Zahnarztpraxis mit Karies im Approximalraum im Bereich der oberen rechten Prämolaren auf. Diese hatte das Dentin durchdrungen und erforderte eine Restauration.

Wie die präoperative Situation zeigt (Abb. 1), lag eine deutliche Schmelzschattierung unter beiden distalen Randleisten der Prämolaren vor. Um Karies im Zahn zu erkennen, wurde eine erste Testkavität im Bereich der Randleisten angelegt. Die distalen Kästen wurden mittels eines Hochgeschwindigkeitsturbinen-Handstücks geöffnet. Dabei wurde darauf geachtet, dass der Nachbarzahn geschützt wurde. Am tiefsten Punkt der Kavität blieb verfärbtes, aber festes Dentin zurück. Dabei handelte es sich jedoch um nicht-kariöses, betroffenes, nicht infiziertes Dentin. Die Versorgung wurde mit AquaCare (Velopex) mit dem 27 μm Aluminiumoxidpulver abgeschlossen, um eine saubere Oberfläche zu erhalten und die Haftung zu optimieren. Wir führten in diesem Fall eine vollständige Ätzung durch, bei der wir den Schmelz 30 Sekunden lang und das Dentin 15 Sekunden lang ätzten, gefolgt von der Anwendung von Ecosite Bond, einem selbstätzenden Adhäsivsystem.

In diesem Fall haben wir Ecosite One Composite verwendet, das eine Aushärtungstiefe von 3 mm und eine Aushärtungszeit von 10 Sekunden hat. Der Autor hat die Erfahrung gemacht, dass das LM-Arte-Instrumentenset ideal für die Composite-Modellierung im Seitenzahnbereich ist. Die „Applica“ ermöglicht eine präzise Platzierung des Composites, während die „Fissura“ eine sorgfältig durchgeführte detaillierte Fissuren- und Morphologiemodellierung ermöglicht.

Es war wichtig, zunächst die natürliche Kontur des Approximalraums zu kreieren. In diesem Fall haben wir das Palodent V3 Ringsystem verwendet, um die Wand im Approximalraum zu schaffen und die Kavitäten in Klasse-I umzuwandeln. Die Teilmatrizen wurden entfernt und die Kavität in 3-mm-Inkrementen restauriert. Die letzte Schicht wurde als eine einzige, 3 mm dicke Masse platziert und die Anatomie und Morphologie mit dem LM-Arte „Fissura“-Instrument herausgearbeitet. Nach der Aushärtung erfolgt eine abschließende Aushärtung mit Glyzerin-Gel, um die Bildung der sauerstoffhemmenden Schicht zu reduzieren und die Härte der Restauration zu maximieren, sobald die Behandlung abgeschlossen ist. Der letzte Schritt war die Entfernung der überschüssigen Überstände im Approximalraum. Die Composite wurden dann mit einer Kombination aus Schleifscheiben und Poliergummis poliert. Der Kofferdam wurde entfernt und die Okklusion wurde überprüft, um die Übereinstimmung mit dem bestehenden Okklusionsschema des Patienten sicherzustellen (Abb. 12).

Klinisches Fazit

Dieser Fall hat den Einsatz von Ecosite One als ideales Restaurationsmaterial für den posterioren Bereich demonstriert. Dank der einfachen Modellierbarkeit und des One-Shade Farbkonzepts eignet es sich hervorragend für die Wiederherstellung der Zahnanatomie im posterioren Bereich und für langlebige Restaurationen. Der Extra-Millimeter an Aushärtungstiefe, bis zu 3 mm, und die verkürzte Aushärtungszeit, jetzt 10 Sekunden, erlauben außerdem eine effizientere Platzierung unseres Restaurationsmaterials. Der Autor hat die Erfahrung gemacht, dass dieses Restaurationsmaterial optimale Verarbeitungseigenschaften aufweist. Das Composite hat nicht nur eine nicht klebende Qualität, sondern auch eine optimale Konsistenz, die es ermöglicht, die anatomischen Details genau zu modellieren. Ecosite One überzeugt nicht nur durch seine hervorragende Modellierbarkeit. Dank seines Chamäleoneffekts ist keine umfangreiche Farbpalette erforderlich, wir können EINE Farbe verwenden.

 

Hier können Sie den vollständigen Anwenderbericht von Dr. Shiraz Khan lesen:

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